Stress: Die Katze knuddeln
Wer mal wieder unter Hochspannung steht: Gegen angespannten Nerven hilft nichts besser als Mauzi oder Wauzi. Denn die Präsenz des geliebten, tierischen Hausgenossen reduziert Stressgefühl.
Wissenschaftler der State University von New York untersuchten 240 verheiratete Pärchen. Sie mussten unter Zeitdruck schwierige mathematische Aufgaben lösen. Dabei wurde Herzrate und Blutdruck gemessen. Ergebnis: Menschen antworten auf schwierige Aufgaben weniger häufig mit Stressreaktionen, wenn ihr vierbeiniger Freund um sie herum ist. Die Anwesenheit des Haustiers reduziert zudem die Stärke des Stressgefühls. Ein zweibeiniger Freund kann diese Aufgabe nur bedingt übernehmen.
(ecada/Claudia Haese)
Gesund: Alkohol gegen Alzheimer
Wein hilft dem Gehirn auf die Sprünge. Das zeigte jetzt eine Studie des dänischen Gesundheitsministeriums. Demnach lässt sich mit regelmäßigem Alkoholkonsum das Risiko für ein schwindendes Gedächtnis ab 65 Jahren um die Hälfte reduzieren.
In der Langzeitstudie über 15 Jahre war das Trinkverhalten von 1.709 Senioren erfasst worden. Die Forscher sind der Auffassung, dass der positive Effekt durch die in den Weintrauben enthaltenen Flavonoide ausgelöst wird. Während Weintrinker entspannt nachschenken können, gibt es für Biertrinker keine Entwarnung. Im Gegenteil: Biergenuss erhöhe im Alter die Gefahr von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen.
(ecada/Paul Balthasar)
Biotin: Das Beauty-Vitamin
Es ist an zahlreichen Stoffwechsel- und Zellteilungsprozessen im Organismus beteiligt und wichtig für das Wachstum gesunder schöner Haare, Haut und Nägel: Biotin hilft der Schönheit auf die Sprünge.
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Sport: Back to Basics
Freeclimbing, Bodybuilding und Squash - alles schön und gut, doch der gesündere Weg, um sich fit zu halten, ist immer noch Rad fahren und Walking. Denn damit wird der Körper schonend in Form gebracht.
Wer in die Pedale tritt, tut sich rundum Gutes, kräftigt Lunge und Herz, macht schlanke Beine, einen knackigen Po und schont dazu die Gelenke. Auch Walken ist ein Fitness-Hit. Laut einer Studie der US-Universität Harvard, schenken bereits neun Minuten Walken dem Körper einen Fitness-Kick. Und bereits 20 Minuten reichen für ein wirklich effektives Training.
(ecada/Claudia Haese)
Zahnpflege: Fluor, Seide und Bürste
Ein strahlend weißes Lächeln - als Sympathiebringer kaum zu schlagen. Damit die Beißerchen auch wirklich überzeugen, müssen sie gut gepflegt sein. Von innen sorgt Fluor für Widerstandskraft, von außen muss der Mensch ran. Mit Zahnseide und -bürste.
Fluor beugt der Kariesbildung vor. Es härtet den Zahnschmelz und hemmt die bakterielle Säurebildung am Zahn. Etwa zwei bis sechs Gramm Fluor hat der Mensch im Körper, 95 Prozent davon in Knochen und Zähnen. Das Spurenelement wird vor allem über Trinkwasser, schwarzen Tee und Seefische aufgenommen. Zur Kariesprophylaxe sind fluoridierte Zahncremes und fluoridiertes Speisesalz durchaus empfehlenswert. Andererseits ist Karies ist keine Fluormangelerscheinung. Die Zahnpflege muss auch stimmen.
(ecada/Aja Glas)
Zigaretten: Balkon nützt nichts
Zigarettenrauch und Nikotin klebt an Kleidung, haftet an der Haut und in den Haaren. Forscher fanden heraus, dass auch die Zigarette auf Balkonien nicht vor den Gefahren des Passivrauchens schützt.
Eine Studie des Columbus Childrens Hospital zeigte, dass Kinder von Rauchern selbst dann stark belastet sind, wenn die Eltern nicht in ihrem Beisein rauchen. In den Haaren der Kinder fand sich der beim Verglühen der Zigarette frei gesetzte Stoff Cotinin in wesentlich höherer Konzentration als bei Kindern von Nichtrauchern.
(ecada/Claudia Haese)
Day Spa: Kurz mal entspannen
Das heiße Bad – Garant für absolute Entspannung. Schon die Römer kannten die wohltuende Wirkung von heißem Wasser. “Sanus per aquam”, “Gesund durch Wasser” nannten sie es. Das Angebot beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Wasserkuren. Von der klassischen Massage über das Dampfbad bis hin zu Ayurveda gibt es die ganze Palette des Wellness.
Auch exotische Behandlungen wie Algen- und Lichtbäder, Tee- und Klangtherapien finden sich wieder und tragen wirkungsvoll dazu bei, Geist und Körper Ruhe zu schenken. Und was kann schöner sein, als sich an einem tristen Wintertag in einem harmonischen Ambiente verwöhnen zu lassen?
(ecada/Jun M. Lee)
Beauty: Pflege für empfindliches Haar
Für einen schönen Schopf: Gestresstes Haar braucht eine spezielle Kur. Verschmutzungen, trockene Hitze, Heizungsluft und das ständige Frisieren sind äußere Stressfaktoren für Haare. Unausgeglichenheit, Druck und Hektik beeinflussen das Wohlbefinden.
Neues Konzept für die Haarwäsche: Anti-Stress-Shampoos - eine Rundum-Wohlfühl-Kur. Grundidee gegen Streß: Ätherische Öle sollen relaxen und beruhigen. Das Shampoo soll leicht einmassiert werden - das löst auch Entspannungen im Nackenbereich. Hilfe für das Haar: Gingko Bilboa gilt als wertvoller Bestandteil. Er wirkt gegen freie Radikale und bringt Kraft und Vitalität zurück.
Foto: Wella
(ecada/Claudia Haese)
Winterpflege: Magische Tropfen
Trockene Heizungsluft, kaum Sonne, wenig Licht: das Ergebnis heißt oft spröde und blasse Haut. Doch auch in der trüben Jahreszeit ist ein schöner, strahlender Teint möglich. Mit ein paar Tropfen Extrapflege für die müden Hautzellen, sieht man der Haut den Winter nicht mehr an - hoch konzentrierte Wirkstoffe machen es möglich.
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Partnerschaft: Schweigen verboten
Schweigen ist nicht immer Gold: Hat man sich in einer Partnerschaft nicht mehr viel zu sagen, so ist dies oft das Aus für jede Beziehung. Das Sich-Anschweigen ist einer der häufigsten Trennungsgründe. Häufig sind mangelnde Gemeinsamkeiten Auslöser für die erdrückende Ruhe.
Das Fehlen gemeinsamer Hobbies und Freunde ist Top-Trennungsgrund bei Paaren zwischen 20 und 35 Jahren. Herren aufgepasst: Wortkarge Männer sind für ein Drittel der Frauen auf Dauer nicht zu ertragen. Gleich und Gleich gesellt sich eben doch gern: Wenn es für ein Leben halten soll, sind Gemeinsamkeiten ein besseres Fundament als der vielgerühmte “Gegensatz”.
(ecada/Claudia Haese)
Studie: Traumhaft lernen
Wer gut schläft, lernt besser. Forscher des Massachusetts Institute of Technology fanden heraus, dass Schlaf besonders wichtig für erfolgreiches Lernen ist. Während des Schlafs, so die Wissenschaftler, präge sich Erlerntes nachhaltig ein.
Im Test zeigte sich, dass Lernende rund 20 Prozent leistungsfähiger waren, wenn sie zwischen dem Lernen bestimmter Fertigkeiten oder Fakten und einer Prüfung eine Nacht gut durchschliefen. Ohne genügenden Schlaf wurden am darauf folgenden Tag hingegen nur unterdurchschnittliche Leistungen erbracht. Wichtig für das schlafwandlerische Lernen seien insbesondere die unterschiedlichen Ruhephasen. So diene etwa im REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) dazu, visuelle Fertigkeiten besser zu verarbeiten.
(ecada/Aja Glas)
Leichtes Fieber: Fördert die Genesung
Experten raten: Leichtes Fieber sollte nicht gesenkt werden. Das berichtet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Dank der erhöhten Körpertemperatur könne der Mensch ein Infektion besser überstehen - die Abwehr des Körpers arbeite dann besser.
Zwar sei 37 Grad Celsius die optimale Temperatur, dennoch gebe es einigen Spielraum für kurzfristige Erhöhungen. Sollte das Fieber jedoch länger anhalten oder über 39 Grad steigen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei zu hohem Fieber verliert der Körper Wasser und Salze, es drohen Krämpfe und Blutdruckabfall.
(ecada/Jun M. Lee)
Schwangerschaft: Kaffeekonsum einschränken
Maximal vier Tassen pro Tag, mehr Kaffee sollte eine schwangere Frau nicht trinken. Das empfiehlt die britische Food Standards Agency (FSA). Diese Menge entspräche ungefähr 300 mg Koffein. Alles was darüber liegt, könnte zu Fehlgeburten oder geringerem Geburtsgewicht führen.
“Natürlich ist es einfach, zu vergessen, dass nicht nur Kaffee Koffein enthält, sondern auch Tee, Soft Drinks und Schokolade,” heißt es im FSA-Bericht. Deshalb habe man versucht, die empfohlene Tagesmenge auf verschiedene Lebensmittel umzurechnen. So entsprechen 300 mg Koffein etwa sechs Tassen Tee, acht Dosen Cola oder 400 g Schokolade. Bei Zweifel sollten sich Schwangere an den zuständigen Arzt wenden.
(ecada/Jun M. Lee)
Gesunde Vielfalt: Gemüse und Obst
Nie war gesunde Ernährung einfacher als heute. Trotzdem tun sich viele damit schwer: Obwohl Gemüse und Obst so wichtig für die tägliche Ernährung sind, bleibt ihre gesundheitsfördernde Wirkung von der Mehrheit unbeachtet. Gesund essen, dazu braucht es rund 650 Gramm Gemüse und Obst pro Tag.
Gemüse und Obst sind die Extraportion Gesundheit, sagt Ann-Margret Heyenga, Wissenschaftlerin der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik, Aachen: Sie enthalten lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe, die für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper unverzichtbar sind - aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Karotinoide oder Polyphenole, die als Antioxidantien vorbeugend gegenüber Krebserkrankungen wirken. Außerdem beinhalten sie Ballaststoffe für eine schnellere und leichtere Verdauung.
(ecada/Clemens Bergmann)