Gesundheit: Einmal pro Monat 0 Kalorien

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Mit Eiern satt abnehmen, den Lift links liegenlassen und die zu Fuß auf- und abwärts steigen und im rechten Moment einfach mal nichts essen: Gesund leben ist gar nicht so schwer.

Eier zum Frühstück
Wer abnehmen will, sollte bei einer Diät auf das tägliche Frühstücksei nicht verzichten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der amerikanischen Louisana State University. In einer Testreihe mit 125 übergewichtigen Teilnehmern hatten die Forscher festgestellt, dass proteinreiche Nahrung bei einer Diät besonders gewichtswirksam ist und darüber hinaus auch den in der Regel bei Diäten auftretenden Muskelabbau verhindert. Die Eier essenden Teilnehmer verloren deutlich mehr an Gewicht und Bauchumfang im Vergleich zur eierfreien Kontrollgruppe. Zudem fühlten sich die Eieresser agiler und vitaler. Erhöhter Eierkonsum während einer Diät könne folglich zum erfolgreichen Abnehmen beitragen, so die Wissenschaftler. Jenseits einer Diät aber habe ein mehr an Eiern bei der täglichen Nahrung wahrscheinlich keine positive Wirkung auf die Ideallinie.

Öfter Treppensteigen
Es muss ja nicht gleich Hochleistungssport sein: Schon tägliches Treppensteigen stärkt das Herz und hilft beim Reduzieren von Übergewicht und Senken des Cholesterinspiegel. Das stellten Wissenschaftler der Universität Genf fest. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen hinweg hatten sie 77 unsportliche Testpersonen zu etwas mehr Bewegung animiert. Und der Effekt zeigte sich prompt: Hüftumfang, Gewicht und Fettmasse im Gewebe verringerten sich nachweisbar. Auch der Wert des gefährlichen LDL-Cholesterins im Blut sank deutlich. Gleichwohl die Mediziner gebetsmühlengleich empfehlen, Bewegung stärker in den Alltag einzubinden, hält sich nur etwa jeder zweite Europäer daran. Dabei raten die Mediziner nichts Unmögliches: mindestens einmal pro Woche 30 Minuten Laufen, Schwimmen oder Radfahren.

Fasten schont das Herz
Wer einmal pro Monat für einen Tag auf alle Mahlzeiten verzichtet, reduziert das Risiko einer Arterienverstopfung um rund 40 Prozent. Das ist das Ergebnis amerikanischer Studien von Forschern des Intermountain Medical Center und der University of Utah. Sie hatten die Daten von mehr als 4.500 Personen analysiert, die in den vergangenen Jahren wegen ihrer Herzkranzgefäße untersucht worden waren. Dabei zeigte es sich, dass die in Utah den Großteil der Bevölkerung stellenden Mormonen seltener von einer Arterienverengung betroffen waren. Mormonen fasten aus Glaubensgründen einmal pro Monat. Zudem seien die untersuchten Personen seltener von Diabetes Typ II betroffen. In weiteren Studien soll die These auf ihre Treffsicherheit überprüft werden, so die Wissenschaftler.

(ecada/Aja Glas)